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Die Unendlichkeit des Seins 
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HSH Nordbank "schenkte" US-Bank Goldman Sachs Millionen

Montag, der 10. November 2008: In der Vorstandsetage der HSH Nordbank beraten die Topmanager über ein delikates Thema. Die US-Bank Goldman Sachs hat die HSH-Spitze kontaktiert. Die Amerikaner fordern 45 Millionen Dollar. Goldman Sachs hatte sich bei der HSH gegen Kreditausfälle der Pleitebank Lehman Brothers versichert, eigentlich ein Routinedeal. Nach dem Lehman-Crash hätte die Landesbank zahlen müssen. Doch Goldman Sachs verpasste nach Recherchen von NDR Info eine weltweit geltende Frist, um den Anspruch geltend zu machen. Nicht um wenige Tage, sondern um drei Wochen. Das Votum der HSH-eigenen Juristen ist deshalb eindeutig, der Tenor lautet: Die HSH ist nicht verpflichtet, das Geld zu überweisen. Der Vertrag ist ungültig, weil Goldman Sachs die Frist nicht eingehalten hat. Die Ansprüche von Goldman Sachs sind somit erloschen. Doch der Vorstand der Bank entscheidet anders, darunter offenbar auch der jetzige HSH-Chef Dirk Jens Nonnenmacher in seiner Funktion als Finanzvorstand.

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Und die Folgen all dieser Verstrickungen dann nach der Wahl. Zitat des Freihern gestern Abend: Wir müssen Liebgewonnenes überdenken...

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