Menschenfischer mit Weltnetz
Der anonyme Autor mit guten Kenntnissen aus den innersten Kreisen rechtsextremer Politik ruft also dazu auf, die Piratenpartei zu unterwandern. Ob dieser Versuch bereits erfolgreich war, ist ungewiss – aber alles andere als unwahrscheinlich. Schließlich blenden die Piraten – bislang noch – alle anderen Themen aus, die sich nicht um die Freiheit im Internet drehen. Sie wollen alle Stimmen, die sich ebenfalls für dieses Ziel einsetzen. Nach den Motiven für diesen Einsatz fragen sie nicht. Im Bundestagswahlkampf fielen die Vorsitzenden der Piratenpartei damit auf, dass sie auch um die Leser der „Jungen Freiheit“ warben. Zu denen gehören nachweislich auch viele Rechtsradikale, Neonazis und andere Verschwörungstheoretiker sowie Holocaustleugner. Es drängte sich der Eindruck auf, dass sie sich gegenüber dieser Klientel nicht bewusst abgrenzen wollten. [...]
Die Piraten finden das gut, die Rechtsextremisten auch.
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Darüber sollten die Piraten einmal nachdenken. Ich fürchte nur, es ist zu spät...