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Die Unendlichkeit des Seins 
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Alphablogger

 

Der Fortschritt schreit fort und fort

Aber wie enttäuschend, wie unmodern, um nicht zu sagen: altbacken. Seit über 500 Jahren, seit der Erfindung des Buchdrucks, wird die Mär verbreitet, der technische Fortschritt sei das Mittel zur (damals noch nicht so genannten) Demokratisierung des Wissens, denn die Menschen hätten nunmehr alle Möglichkeiten, sich zu informieren. Nun also beim Internet. Die "paar" Hartz-IV-Empfänger ausgenommen, die zu arm sind, sich einen Telefonanschluss zu leisten, den ihren aus Geldmangel abmelden mussten und demzufolge auch keinen Internetzugang haben.

Weiterlesen beim Freitag

Auch ein wichtiger Standpunkt: Das Internet-Manifest hat keine soziale Komponente. Wen wundert es, wenn Unterzeichner des Textes schon über linken Neoliberalismus schwadroniert haben...

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Alles nur Elektroschrott?

Man könnte einen Text, der 17 Allgemeinplätze über Journalismus im Internet enthält, natürlich mit "17 Allgemeinplätze über Journalismus im Internet" betiteln. Andererseits macht "Internet-Manifest" als Titel mehr her. So haben 15 Blogger, Journalisten und Medienberater ein Papier benannt, das sie am 7. September auf verschiedenen Webseiten veröffentlicht haben.

Weiterlesen bei der SZ

Die SZ lässt auch nicht wirklich ein gutes Haar am so genannten Internet-Manifest und zitiert aus dem wunderbaren Artikel von tante...

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Fazit zum Internet-Manifest

Tja. Es hätte ja auch was werden können – vorausgesetzt, die 15 Autoren wären am Ball geblieben und hätten Lust daran gehabt, auf die vielfältigen Reaktionen einzugehen. Sie hätten ihr marktschreierisches "Manifest" (welches vor dem Hintergrund fehlender Forderungen keines ist) deutlich verbessern und zu einem Manifest umgestalten können. Sie hätten zeigen können, dass sie die Netzcommunity und ihre Anregungen Ernst nehmen. Sie hätten zeigen können, wie das im Internet-Zeitalter funktioniert: Interaktion, Kommunikation und kolloborativer Dialog - zusammen mit einem funktionierendem Wiki, Arbeitsgruppen bei facebook und studivz, usw. usf.

Weiterlesen bei dermorgen.blogspot.com

John Dean fasst das so genannten Internet-Manifest und das Drumrum sehr gut zusammen...

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Wird Larmoyanz zum Stilmittel?

Nun, nachdem das 'Internet- Manifest' von 15 deutschen Berufsjournalisten derart Furore macht und zumindest in Deutschland auf breite Ablehnung stößt (wie das auf Samoa ist, entzieht sich zurzeit meiner Kenntnis), kommt dann plötzlich eine Relativierung. Es sei ja nicht anmaßend und arrogant gemeint, sondern aus tiefer Sorge um den (deutschen) Online- Journalismus entstanden.

Weiterlesen bei buettchenbunt.de

Eine feine Replik auf das Gehabe des Herrn Niggemeier...

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Die Blogger-Elite

Elite

So ist das mit der selbsternannten Elite...

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Zitat des Tages #internetmanifest

Nullen und Einsen

Manchmal muss es einfach ein Eigenzitat sein. Ein paar Links zum Thema:

Hurra, wir haben ein Internet Manifest
Internet Manifest
Getretener Quark wird breit, nicht hart
Als hätten wir nicht genug Manifeste
Das Internetmanifest war ursprünglich als Beratungsdoc für Vodafone gedacht
Die Netzaktivisten schlagen zurück
Qualität bleibt die wichtigste Qualität
Internetversteher verstehen das Internet nicht
Manifest des Feynsinn, 10 Enthauptungen
Banalitäten, Autoritäten: Eine vorläufige Bemerkung zum Manifest
Das Internet-Manifest, Addendum
Bitte redet über Geld
Ein Journalismus
Der Berg kreißte und gebar eine Maus
Die verhinderten Blog-Verbandsfunktionäre
Internet-Manifest
Das "Internet-Manifest": Nachricht an Papa
Das Gegen-Manifest
Manifehlschläge
Wird Larmoyanz zum Stilmittel?
Fazit zum Internet-Manifest
Mein Manifest hat nur einen einzigen Satz

Das so genannte Internet Manifest ist elitärer Quark auf dem Niveau einer Ursula von der Leyen in der Netzsperren-Debatte. Wenn die Unterzeichner diesen *teilweise* hanebüchenden Quark als Antwort auf den Heidelberger Appell oder auf Hubert Burda sehen, dann muss man konstatieren, dass sie nicht annähernd diese Qualität erreichen. Wenn die Unterzeichner als Deutschlands Alphablogger bezeichnet werden, dann muss dem etablierten Journalismus nicht angst und bange werden - im Gegenteil. Wenn die Unterzeichner allerdings die Zukunft des Journalismus darstellen schon, sollte der Gesellschaft angst und bange werden.

Das so genannte Internet Manifest nützt niemanden - bis auf den Unterzeichnern. Sie werden verlinkt, in den etablierten Medien rumgereicht, dort teilweise ausgelacht, und so manifestiert sich dessen Stellung als selbsternannte Alphablogger. Deutschland ist webtechnisch ein Entwicklungsland - nicht nur von der Politik her, sondern auch gerade wegen solch einem Blödsinn. Deutschland hat großartige Journalisten, Hans Leyendecker, Heribert Prantl oder Günter Wallraff - noch teilweise ungeschliffene Diamanten wie Julia Friedrichs oder Markus Breitscheidel. Die Unterzeichner des so genannten Internet Manifestes gehören nicht dazu. Im Gegenteil. Der Text ist nicht nur inhaltlich fragwürdig, stilistisch ist er die journalistische Bankrotterklärung der Unterzeichner.

Eine Peinlichkeit sondergleichen.

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