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Die Unendlichkeit des Seins 
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Berlin

 

Lobby und Paste

Wenn man auf einem Kongress dafür zuständig ist, telefonisch die Verpflegung von Referenten mit belegten Brötchen sicherzustellen, kann man das auf zwei Arten erledigen. Entweder man nimmt ein gewöhnliches Handy und fordert in der Küche noch mehr Schrippen an. Oder man verwendet für diese doch recht übersichtliche Aufgabe ein 1600 Euro teures abhörsicheres Mobiltelefon, das sämtliche Gespräche über eine mehrfach verschlüsselte Leitung schickt.

Weiterlesen bei der Schaltzentrale

Ein toller, unaufgeregter Artikel über den 26C3 eines durchaus techikinteressierten und -affinen Johannes Boie von der SZ...

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Wort des Jahres: Blogwurst

Zitat:

Klar, er hat sich in den "Spiegel" gebloggt und ein lustiges Taschenbuch geschrieben, aber Sascha Lobo ist einfach der Inbegriff an Peinlichkeit. Das selbstgefällige Verständnis der Blogwurst als Internetexperte, das Ranwanzen an die SPD und dann der Verkauf seiner eigenen Marke an einen Mobilfunkanbieter. Lobo tritt so oft daneben, dass man ihn aus Mitleid eigentlich nicht mehr kritisieren will. Aber er lässt einem keine Wahl. Es sind Sätze wie diese, die seinen unerträglichen Gestus zeigen: "Erklären wir den vordigital Geprägten, dass sie herzlich eingeladen sind, teilzuhaben am digitalen Leben."

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Watchblog für Presserechtsverfahren: Einsamer Kampf eines Gerichtreporters

Wenn der etwas andere Gerichtsreporter Rolf Schälike über Geld redet, bekommt man es ein bisschen mit der Angst: Seine juristischen Kosten beliefen sich 2009 auf 4.700 Euro pro Monat, sagt er in einem Tonfall, als ginge es um Heizung, Strom und Wasser. Insgesamt sind seit 2003 rund 150.000 Euro angefallen - sein persönlicher Preis für die Meinungsfreiheit.

Weiterlesen bei der taz

 

Eine Hommage der taz an Rolf Schälike und seine Seite Buskeismus...

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S-Bahn-Betrieb droht einzufrieren

Der Betriebsrat formuliert es ironisch: „Die Bahn setzt auf den Klimawandel.“ Dahinter steckt aber die Furcht, dass es in diesem Winter erneut zu einem Chaos im Betrieb kommt. Wie im Januar, als der Verkehr wegen eingefrorener Sicherheitseinrichtungen fast komplett zusammengebrochen war. Jetzt geht es um Weichen, die nach Angaben des Betriebsrats nicht ausreichend für den Winter vorbereitet worden sind und deshalb bei Frost, der nur bei einem Klimawandel garantiert ausbleibt, einfrieren könnten.

Weiterlesen beim Tagesspiegel

Das Berliner S-Bahn-Chaos und die Fortsetzung. Wir erleben hier genau das, was uns blüht, wenn die Bahn privatisiert wird - in anderen Ländern war es nicht anders. Lustig ist das Privatisierungsleben, faria, faria ho...

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Zensur: Bundesbeauftragter für Propaganda

Dieter Gosewinkel traute seinen Ohren nicht, als am 15. Oktober im Deutschen Historischen Museum in Berlin die Ausstellung Fremde? Bilder von den Anderen in Deutschland und Frankreich seit 1871 feierlich eröffnet wurde. Mit Hunderten von Exponaten reflektiert diese Schau die Entstehung und Wirkung von Fremdbildern in den beiden Nachbarländern. Sie vergleicht die jeweiligen Stereotype über »die Fremden« – von der Zigeunerkarikatur bis zur Roberto-Blanco-Platte – und untersucht ihre Bedeutung für den Prozess der nationalen Selbstfindung.

Weiterlesen bei der Zeit

Es ist unfassbar, was in diesem Land mittlerweile los ist. Da werden zur Maueröffnung Jubelperser nach Berlin geschafft, die Öffnung des Brandenburger Tores wird damit gefeiert, dass es geschlossen wird. Und nun wird auch die Kunst zensiert, die ja auch immer Mahnungen an die Politik richtig.

Ich behaupte: Viele Politiker, die in verantwortlicher Position stehen, stehen mit einem Fuß neben unserer Demokratie. Aber wahrscheinlich sehe ich das alles zu schwarz. In Deutschland gibt es keinen Rassismus, wie es auch keine Zensur gibt...

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Neues Video belastet Beamten: Mal eben weggeschaut

Wie neue Videos zu dem Polizeiübergriff bei der "Freiheit statt Angst"-Demonstration im September in Berlin zeigen, haben die filmenden Beamten bei dem Vorfall offenbar weggeschaut. In einer Zusammenstellung, die am Freitagnachmittag vom Chaos Computer Club veröffentlicht wurde, sind zum ersten Mal auch Teile von zwei Polizeivideos zu sehen. "Die Bänder belegen, dass die Videobeamten offensichtlich gezielt die Kameras von der Gewalthandlung weggehalten haben", sagt Anwalt Johannes Eisenberg, Strafverteidiger des 37-jährigen H., der seinerzeit von Polizisten niedergeschlagen wurde. Eisenberg hat sechs verschiedene Videos professionell synchronisieren lassen; vier stammen von Demonstranten, zwei von der Polizei. Sie wurden so nebeneinandergestellt, dass sie das Geschehen gleichzeitig aus verschiedenen Perspektiven zeigen.

Weiterlesen bei der taz

Das wird ja immer spannender. Da verprügeln Polizisten einen harmlosen Demonstraten - und was machen die filmenden Polizeibeamten, die solche Vorfälle eigentlich dokumentieren sollen? Sie schauen weg. Das nenne ich ja mal vorbildliches Verhalten. Unglaublich sowas...

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Kultur oder eine neue Unkultur der Barcamps?

Heute morgen gegen 11:00 Uhr stieg ich voller Erwartungen und guten  Mutes die Treppen im Self-Hub in Berlin hoch, um zum SocialBarcamp zu  gelangen. Es war im dritten Stock und weiß Gott, es gab keinen  Fahrstuhl, oder doch, der wurde einmal aktiviert für einen Rollifahrer am Morgen. Laut Aussage des Empfangschefs sollte ich, da ich auf der Nachrückerliste, stand für die Party am Abend 10,- Euro bezahlen. Freundlich teilte ich Ihm mit das ich am Abend schon wieder in Hamburg eine Verabredung zum Essen hätte und das mich die Party null interessieren würde. Darauf kam die lapidare Antwort, das sei egal.

Weiterlesen bei One Day in my Life

Manche nennen es Abzocke..

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Berliner S-Bahn-Chaos: Nahverkehr auf dem Abstellgleis

Berliner und Hauptstadttouristen können aufatmen: Nach dreiwöchigem Stillstand auf der wichtigsten Ost-West-Achse der S-Bahn wird der Streckenabschnitt zwischen Alexanderplatz, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten ab Montag wieder befahren - allerdings nur mit einem stark ausgedünnten Angebot, das immer noch weit von der Norm entfernt ist. Der Normalfahrplan wird frühestens ab Dezember wieder gelten.

Weiterlesen bei der taz

Jahrelang wurde vor solchen Folgen gewarnt...

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Berliner Polizei - Polizisten bekommen Namen oder Nummer an die Brust

Die rund 16.000 Berliner Polizisten im Vollzugsdienst sollen vom kommenden Jahr an eine persönliche Kennzeichnung mit Namen oder Nummer tragen. Die Beamten sollen allerdings wählen können, ob sie ihren Nachnamen oder ihre Dienstnummer an die Brust heften. Die Neuerung soll im Zuge der Umstellung auf blaue Dienstuniformen erfolgen, sagte Polizeisprecher Thomas Goldack. „Wir haben nichts dagegen, dass Polizeibeamte als öffentliche Amtsträger mit Klarnamen zu erkennen sind“, sagte Anja-Maria Gardain, Sprecherin des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix.

Weiterlesen bei der Berliner Morgenpost

Gut so...

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Blaukraut bleibt Blaukraut und Grauhemd ist Blauhemd!

Ursprünglich war "Blauhemd" ein stiller, junger Mann, der ziemlich derbe von der Polizei auf’s Maul bekommt, worüber die Wellen der Empörung hoch schlagen. Prinzipiell sogar zu recht, sollte die Gewalt nicht gerechtfertigt gewesen sein. Im Nachhinein erscheint er zumindest als jemand, der doch vielleicht nicht so hilflos ist… und ich frage mich… ich frage mich, ob die Empörung diese Wellen geschlagen hätte, wären die anderen Videos vorher bekannt gewesen.

Weiterlesen bei den Ruhrbaronen

Mir sind die Videos mittlerweile auch bekannt - ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung. Wegen einer unverwechselbaren Stimme oder weil der Radfahrer *vielleicht* ein Großmaul ist, darf ihn die Staatsgewalt trotzdem nicht verprügeln. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir argumentieren - "ach, der Störenfried schon wieder, der braucht das". Mal überspitzt dargestellt.

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