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Die Unendlichkeit des Seins 
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Internet

 

Gerade gebuzzed: Don Alphonso und die SM-Szene

Manche Internetexperten und Social-Media-Berater sind der helle Wahnsinn. Der gute Don Alphonso zieht die Damen und Herren ja gerade am Nasenring durch die Manege. Und nun schreibt einer dieser Internetexperten:

Am 11. Juli 2009 hatte [...] Don Alphonso im redaktionellen Teil (nicht im Blog) von FAZ.net einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel "Vodafone lädt auf und eckt an". [...] Ich hatte mich mit dem Thema ja sehr intensiv beschäftigt, und schrieb dann auf faz.net einen Kommentar. [...] Der Artikel ist leider nur noch im Archiv der FAZ verfügbar, und der gesamte Kommentarverlauf ist (für mich) nicht auffindbar.

10 Sekunden Recherche und Artikel wie auch Kommentare waren da. Mensch, da laufen wirklich Experten durch die Gegend...

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Medien: Der Staat erobert das Internet zurück

Das Internet ist die bedeutendste Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts: eine friedliche Revolution im Geiste der Dezentralisierung, die größte Stimulation, die der Weltgeist je erfahren hat. Die weltweite Vernetzung des Denkens könnte den ersten Schritt auf dem Weg in eine postnationale Weltordnung markieren. Und doch konnte man hierzulande – nach den Invektiven staatlicher Stellen und mächtiger Lobby-Verbände – letzthin den Eindruck gewinnen, es handele sich um einen Tummelplatz von Räubern, Terroristen und Triebtätern. Nicht nur die Netzgemeinde argwöhnt, dass es bei der rhetorischen Degradierung des Internets zum digitalen Bahnhofsviertel darum ging, den staatlichen Zugriff auf das System zu erleichtern.

Weiterlesen bei der FAZ

Ein solcher Artikel in der FAZ? Ungewöhnlich. Wir stehen mit unserer Demokratie manchen Staaten auf dieser Welt nichts nach. Man kann Dinge direkt angehen - oder im Verborgenen. Letzten Endes läuft es darauf hinaus, dass es Herrschende und Beherrschte gibt. Deutschland hat das perfektioniert. Zum Artikel bleibt nur zu sagen:

Sie bekommen es nicht zurück - nicht in 1000 Jahren...

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Das Google-Mißverständnis

Ich glaube ja, daß Google eine der am meisten mißverstandenen Firmen auf diesem Planeten ist. Die meisten Leute halten Google für eine globale Suchmaschine. Das ist wohl richtig, aber es greift viel zu kurz, wenn man sich die Konsequenzen nicht klar macht.

Google selber formuliert die eigene Mission eher als den Versuch, alles Wissen der Welt zu erfassen, zu ordnen und gezielt zugreifbar zu machen. Das ist besser, aber die meisten Leute lesen das nicht oder denken nicht darüber nach, was das bedeutet.

Weiterlesen bei Isotopp

Sehr kluge und interessante Gedanken von meinem Namensvetter zu Google - nicht das übliche Bashing. Don't be evil - ein Anspruch, den Google verfolgt, trotz aller Bedenken. Nur, wird Google nicht irgendwann von sich selbst eingeholt. Kann es richtig sein, das Wissen der Welt innerhalb eines Unternehmens zu vereinen? Die Zukunft wird spannend...

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Zukunft der Zeitung: Bezahlen Sie für diesen Inhalt?

Paid Content im Internet soll die Verlage retten, doch es fehlt an einem Konzept. Das verwundert nicht. Denn die Diskussion beruht auf dem Irrglauben, für Printinhalte werde gezahlt.

Weiterlesen bei der FTD

Ich denke schon, dass früher die Menschen auch für die Information und die Inhalte gezahlt haben, Zeitungen gehörten zum Leben dazu. Am Frühstückstisch, in der Frühstückspause, wie am Abend die Tagesschau. Heute habe ich alle Informationen, inklusive anderer Quellen, anderer Meinungen, per Mausklick verfügbar. Selbst wenn ein Großteil der Verlage nun auf Paid Content umschalten würde, ist diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten. Die Verlage haben die Zeichen der Zeit verschlafen und reagieren derzeit einfach nur panisch - mal völlig abgesehen davon, dass immer mehr Menschen am Journalismus zweifeln. Was bei der gelieferten Qualität und durch Ideologie und Parteiintrressen gesteuert, auch nicht wirklich ein Wunder ist.

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Was ist Web 2.0?

Wenn ich per Spaz meinen Status auf Identi.ca veröffentliche, per Twitter-Bridge die Nachricht ebenso auf Twitter landet, dann die Information per Selective Twitter Status auf Facebook ihren Weg findet, dann, ja dann könnte dies das sagenumwobene, nicht näher beschriebene, Web 2.0 sein. :D

Vielleicht aber auch, wenn mein Mutter schaut, ob ich etwas auf F!XMBR veröffentlicht habe, weil sie mich per Telefon nicht erreicht hat, weil der Akku seinen Geist aufgegeben hat und sie sich so keine Sorgen mehr macht. :D

Die Antwort könnte natürlich auch einfach 42 sein. :D

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Der Herbst des Hauses Jack Wolfskin

Jack Wolfskin hat soeben eine Pressemitteilung veröffentlicht (pdf), die zeigt, wie wenig das Unternehmen tatsächlich verstanden hat. Weiterhin wird die rein technische Verteidigung der Marke über das Branding und die emotionale Verbindung zu den Kunden und Markenfans gestellt. Wir freuen uns natürlich, dass auch der Werbeblogger dazu beitragen konnte, dass nunmehr durch den öffentlichen Druck die überzogenen Abmahnungen an die Damen der Dawanda-Shops rückgängig gemacht werden.

Weiterlesen beim Werbeblogger

Hat wer Anderes erwartet?

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Abmahner will Blogs wegen Wagenknecht-Foto drankriegen - Summen von 20.000 Euro und mehr im Gespräch

Seit ein paar Wochen haben wir bei den Ruhrbaronen Abmahn-Ärger mit der alten Sahra-Wagenknecht-Fotografin Helga Paris. Ihr Abmahnanwalt aus Berlin, aus der Rechtsanwaltkanzlei Haupt, schrieb uns an, weil ein Foto aus einer Presseerklärung der Linken hier veröffentlicht haben. Es ging darum, dass Sahra Wagenknecht in Düsseldorf für den Bundestag kandidierte. Die Linke hatte dazu schon im März eine Erklärung abgegeben. Wir haben die Erklärung noch am gleichen Tag verarbeitet - inklusive Bild. Wie man im Webarchiv sehen kann, wurde das wohl bekannteste Wagenknecht-Foto von den Linken im Internet zum freien Download angeboten - zumindest für Zwecke der Berichterstattung. Wir haben hier schon über den Fall berichtet: klack

Weiterlesen bei den Ruhrbaronen

Und das im rechtsfreien Raum ;-) Kann man bei sowas von übelster Abzocke sprechen?

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Klick. Und weg

Die SPD-Strategie „Informieren, Vernetzen, Mobilisieren“ funktioniert nicht. Es hapert schon am Interesse. Da fließt wenig. Aktiv ist vor allem die Kampagnenzentrale, die Bürger bleiben passiv. Das liegt sicherlich nicht nur an den Parteien, sondern auch an uns Polit-Konsumenten, denn je näher der Wahltag rückt, desto mehr Pressemitteilungen, Mails, Veranstaltungseinladungen, Materialangebote, Terminhinweise liegen in meinem virtuellen Briefkasten. Aber ich will mich nicht so recht bewegen lassen. Vieles liest sich, als habe ein Roboter all diese digitalen Buchstaben zusammengesetzt, eine hyperaktive virtuelle Phrasendreschmaschine. Ich fühle mich trotz großen Interesses an Politik und Sozialdemokratie nicht angesprochen.

Weiterlesen beim Freitag

Fortsetzung des Insiders aus der Nordkurve der SPD..

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Warum ich die junge Welt aus meinen Favoriten geschmissen habe


Screenshot: junge Welt

Mein Zeitungen- und Zeitschriften-Ordner in den Favoriten ist prall gefüllt. Die FAZ findet sich dort genauso, wie die junge Welt. Die junge Welt ist gerade von mir gelöscht worden. Viele Artikel ließen ohnehin jeglichen Versuch einer Objektivität vermissen - auch wenn ich die eine oder andere Meinung der Kollegen durchaus geteilt habe. In den letzten Wochen hat die junge Welt eine Vorschaltseite vor den eigentlichen Inhalt geschaltet. Auf dieser Seite wird um ein Online-Abo gebettelt. Ich war der Meinung, dass diese Seite bald wieder verschwinden würde. Doch so kann man sich täuschen, die Seite blieb und blieb und blieb. Ich habe vor ein paar Tagen dann den Link direkt in den Favoriten hinterlegt /index.php - doch auch das hat nicht geholfen, die Vorschaltseite /vorschaltseite.php wird immer noch angezeigt.

Es wird offensichtlich per Cookie geregelt, jeder Besucher bekommt zwangsweise diese Werbeseite zu sehen. Ich empfinde das als eine Unverschämtheit. Nicht nur, dass die Zahlen für die IVW künstlich erhöht werden, der Besucher der Seite wird mit Werbung zugemüllt, ungewollt, zwangsweise. Nicht mit mir - und so ist die junge Welt gerade aus meinen Favoriten geflogen. Das muss kein Mensch haben...

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Symbolbild

Manchester

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