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Die Unendlichkeit des Seins 
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Journalismus

 

Gerade kommentiert: Wir-in-NRW

Das glaube ich doch nicht:

Was für ein Kindergarten. Vorgestern noch habe ich Wir-in-NRW (und die Ruhrbarone) als die Top-Blogs aus dem Pott bezeichnet.

Für Wir-in-NRW ziehe ich das zurück.

Was für ein peinlicher Artikel.

"Dass wir nun zum erfolgreichsten Politik-Blog in Deutschland geworden sind"

Spätestens hier habe ich vor Lachen unter dem Tisch gelegen. Es gibt Politblogs in Deutschland, die begrüßen selbst an normalen Tagen mehr Besucher, als Wir-in-NRW am Mittwoch.

Der Rest ist typisches Polit- und Werbesprech, wir sind die besten, die anderen sind die bösen und überhaupt, wo bleibt der Pulitzer-Preis...

Ohne Verlinkungen und Emfehlungen der anderen wärt Ihr eine kleine Webleiche im großen, weiten Web. Nicht mehr und nicht weniger.

Nein, das ist hier kein Journalismus, der betrieben wird, sondern Selbstbeweihräucherung der ganz üblen Sorte.

Das Netz hat ohne Wir-in-NRW funktioniert, funktioniert derzeit mit Wir-in-NRW und wird auch weiter funktionieren, wenn die hohen Herren wieder verschwunden sind.

Ridiculous.

Schlaft gut. :)

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Kurz angemerkt

Mach bisherigen Erkenntnissen und Recherchen wurde ich nicht von CMK und der Bunten ausgespäht.

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Gestern gesagt - Journalismus

Journalisten leiden unter Beschränkung der Pressefreiheit. in China, im Iran. In Deutschland unter Beschränkung der Intelligenz.

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Paid Content: Ein gefährliches Geschäft

Die Debatte über Online-Bezahlschranken entspringt einem Anspruchsdenken. "Wir verdienen es, bezahlt zu werden" - ein emotionales Argument, das allerdings wenig mit rationaler Ökonomie zu tun. Bezahlschranken sind der Versuch, ein altes Geschäftsmodell zu replizieren - in einer völlig veränderten Medienlandschaft. Heute, da jeder publizieren kann, beruht die Ökonomie der Nachrichten nicht mehr auf einer von Herausgebern gesteuerten Knappheit. Im Gegenteil: Die neue "Link Economy" belohnt Offenheit und Zusammenarbeit.

Weiterlesen beim Stern

Jeff Jarvis liest den Paid-Content-Fetischisten die Leviten. Das tut er in einer ruhigen und sachlichen Art, argumentativ unterfüttert, dass man förmlich spüren kann, wie diese in die Tischkante beißen...

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Niggemeiers Offenbarung vor Neven Dumont

Man kann ihn ja amüsant finden, Stefan Niggemeiers mit flotter Hand geschriebener Beitrag über Konstantin Neven Dumonts Kommentarfreudigkeit in seinem Blog. Allein dass er damit einen Kübel Häme über den Verlegersohn auslöste zeigt, wie wenig ihm wirklich an einem konstruktiven oder auch nur irgendwie fachlich interessanten Dialog gelegen ist.

Weiterlesen bei KoopTech

Tja, so ist der Herr Niggemeier. Da wird auf allen Online-Kanälen gefordert, dass sich Verleger und Journalisten ins Web 2.0 wagen, die kommunikation wagen, und wenn es dann soweit ist, ist es auch falsch. Seien wir ehrlich: Vie viele selten dämliche Kommentare haben wir selbst schon verfasst. ;-)

Ich habe mal über den Herrn Niggemeier geschrieben: Wer sich tagtäglich mit dem Boulevardjournalismus auseinandersetzt, wird irgendwann Teil dessen. Bei Herrn Niggemeier ist dieser Prozess abgeschlossen.

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Von der Einsamkeit des Bloggens oder erst denken, dann bloggen!

Schon der Vorspann vermittelt Stil – da wird mit der Süddeutschen gewunken, da vertieft man sich sinnenreich und angeregt in die einzelnen Artikel und überhaupt fehlen nur noch der goldene Füllfederhalter und das Moleskine um Wolf Schneider als Mann von Welt zu adeln. Als einen, der weiß wo es langgeht. Stilistisch. Schließlich muss er das wissen, ist der doch der Verfassen von Stilratgebern und spricht für die Süddeutsche in die Kamera. Und: Er selbst bezeichnet sich als Blogger. Die Süddeutsche selbst nennt das Ganze eher “Videokolumne”. Vielleicht ist es auch ein Podcast, wer weiß, da ist ja alles so schwammig mittlerweile.

Weiterlesen bei xtranews.de

Mein Namensvetter, auch bekannt als Prospero, mit einem herrlichen Rant... :D

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Abendblatt gelöscht

Der heutige Journalismus – Realsatire pur

Be Google und der Journalismus öffnet seine Tore

Aus alter Verbundenheit zu der schönsten Stadt der Welt hatte ich das Abendblatt immer noch in meinen Favoriten und habe die Seite täglich aufgerufen. Doch wenn man diesen Quatsch sieht, es dementsprechend kommentiert, sollte man konsequent sein. Das war es dann mit dem Abendblatt – Qualitätsjournalismus war da sowieso nicht zu sehen, und die Propaganda für Schwarz-Gelb und der Krieg gegen die Schwachen unserer Gesellschaft ist eh nicht auszuhalten. Es gibt eine Alternative, eines der guten Angebote der Öffentlich-Rechtlichen – von daher: In Hamburg sagt man Tschüss…

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Thomas Rothschild: Wie der Freitag abgewickelt wird

Im Juli 2009 bot ich dem Freitag, für den ich zeit seines Bestehens geschrieben habe und mit dem ich mich lange politisch identifizieren konnte, den folgenden Beitrag an:

Prognose

Es fällt nicht schwer, die Prognose zu wagen. Sie ist nicht einmal mehr originell: Kritik und vielleicht der Journalismus insgesamt als ein bezahlter Beruf werden aussterben. Blogs beweisen ja, daß es Laien gibt, die nicht schlechter schreiben als professionelle Kritiker, zumal unter den bestallten Journalisten eine Entprofessionalisierung längst eingesetzt hat. Der Mitarbeiter einer Zeitung, einer Rundfunkanstalt, einer Nachrichtenagentur, der die deutsche Grammatik nicht beherrscht und über die stilistischen Fähigkeiten eines Junggymnasiasten verfügt, ist eher die Regel als die Ausnahme.

Weiterlesen bei Ossietzky

Den Freitag, den viele Menschen lieben und schätzen gelernt haben, gibt es nicht mehr. Stellt sich die Frage, ob das Nachfolgeprodukt mehr Leser findet, als der Vorgänger. Ich wage das zu bezweifeln. Vielleicht irre ich mich aber auch. Die Journalisten-Resterampe, die sich dort Community nennt, wird das Produkt jedenfalls nicht tragen...

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Blogger sind billiger

Der Freitag-Autor Thomas Rothschild schreibt nun in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Ossietzky sehr offen darüber, „Wie der Freitag abgewickelt wird“ (Ossietzky 24/2009, S. 917 ff.). Er dokumentiert darin einen Text, den er der Redaktion im Juli 2009 zur Veröffentlichung angeboten hatte, und in dem er, kurz gesagt, prognostiziert, daß der professionelle Journalismus seine Zukunft schon hinter sich habe:

Weiterlesen bei Jürgen

Der Freitag ist toter als Ötzi. Er wird noch von Augstein und und seinen Getreuen verteidigt, sowie wenigen Community-Mitgliedern, die sich selbst Journalisten nennen, offensichtlich aber nicht über das lokale Werbeblättchen hinausgekommen sind und sich nun den großen Durchbruch erhoffen.

Der Freitag repräsentiert mittlerweile die Gesellschaftsschichten, die von unten kommend, sich nun der neuen Mitte zugehörig fühlen und mit den Mächtigen speisen wollen und die eigene Identität verloren haben. Es ist aber nicht nur die eigene Identität - der Freitag hat sein Herz verloren. Lest die aktuelle Ossietzky - Autoren wie Michael Angele merken nicht einmal, wie sie jegliche düstere Prophezeiung selbst erfüllen. Der Freitag ist mit seinem neuen/alten Personal teilweise nur noch eine Persiflage des Journalismus - von alten Zeiten ganz zu schweigen.

Dramatische Entwicklung beim Freitag
Das Versagen des Freitag

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Lieber Herr Schächter,

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(via)

um es wie Oliver Kahn zu sagen: Wenn Sie Eier in der Hose hätten, würden Sie zurücktreten.

Mit freundlichen Grüßen

Chris

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