lallus.net

Die Unendlichkeit des Seins 
Filed under

Regierung

 

Steuervorteil für Hotels - ''Absoluter Murks''

Die Mehrwertsteuersenkung für Hotels wird den Finanzämtern viel Arbeit bescheren und bei Gästen für große Verwirrung sorgen. Das ergibt sich aus dem Entwurf eines Anwendungserlasses des Finanzministeriums, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt und der viele Probleme ungelöst lässt. Dazu zählt etwa die Frage, ab wann ein Besuch im Hotelpool als Wellnessangebot gilt und somit höher besteuert wird. Zudem räumt die Regierung ein, dass die Hoteliers mit der Steuer tricksen könnten.

Weiterlesen bei der SZ

Schwarz-Gelb ist einfach unfassbar...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   CDU   CSU   FDP   Finanzen   Hoteliers   Koalition   Lobbyismus   Regierung   Schwarz-Gelb   Union  

FDP-Krisensitzung: Die Chaos-Partei

Die FDP erinnert politisch derzeit an einen Autofahrer, der wegen Staus und Umleitungen befürchtet, einen wichtigen Termin nicht zeitig zu schaffen. Also steigt er wütend aufs Gaspedal, beschimpft die anderen Verkehrsteilnehmer, weil sie vernünftig fahren. Und setzt zu riskanten Überholmanövern an, bei denen höchste Unfallgefahr besteht.

Weiterlesen beim STERN

Ich schaue der FDP derzeit mit wachsender Begeisterung zu... :D

Loading mentions Retweet
Filed under  //   Chaos   FDP   koalition   Mövenpick-Partei   Panik   Regierung  

Schwarz-Gelbe Koalition: Die Mövenpick-Regierung

Er trug ein schneeweißes Hemd, auf seiner stolzgeschwellten Brust glänzte eine schwarz-gelbe Krawatte. Und auf dem Höhepunkt des Rausches, in den sich Guido Westerwelle auf dem Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart Anfang Januar hineinredete, forderte er eine "geistig-politische Wende". Das klang nach Helmut Kohl, nach Bürgerlichkeit und Tugend, Leistung und Aufschwung, kurz: nach einem blitzblanken Deutschland.

Und nun, nur wenige Wochen später, sehen die Liberalen einfach nur schäbig aus.

Weiterlesen beim Stern

Dazu muss man nicht mehr viel sagen. Mitte des Jahres folgen dann die Kürzungen in anderen Bereichen. Der Mövenpick-Deal ist ja nur einer von vielen, das sollte auch nicht vergessen werden. Einfach beim Stern weiterlesen, erstaunlich, auch mal wieder kritischen Journalismus zu lesen. Ist man gar nicht mehr gewohnt...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   CDU   FDP   Käuflichkeit   Koalition   Lobbyismus   Mövenpick-Regierung   Politik   Regierung   Schwarz-Gelb  

Barmer GEK-Chefin: "Unser Gesundheitssystem ist ein Reparaturbetrieb"

Fischer: Der Zusatzbeitrag führt zu einem absoluten Verwaltungswahnsinn. Uns würde allein der Bürokratieaufwand inklusive Mahnverfahren zwei bis drei Euro pro Monat kosten.

SPIEGEL ONLINE: Der Zusatzbeitrag ist das Vorspiel für die von der schwarz-gelben Koalition geplante Gesundheitsprämie. Halten Sie die für eine gute Idee?

Fischer: Definitiv nicht. Wir haben für die gesetzliche Krankenversicherung ausgerechnet, dass ein monatlicher Pauschalbeitrag in Höhe von rund 145 Euro nötig wäre. Das würde aber bedeuten, dass fast zwei Drittel der Barmer GEK-Versicherten auf einen Steuerzuschuss angewiesen wären. Millionen Menschen würden so zu Bittstellern - und den Staat würde das Ganze auch noch 20 Milliarden Euro mehr kosten.

Weiterlesen beim Spiegel

Tja, das kommt dabei raus, wenn man die Lobbyisten der FDP in die Regierung wählt und Fähnrich Rösler zum Gesundheitsminister...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   CDU   FDP   Gesundheit   Gesundheitswesen   Koalition   Kosten   Krankenkasse   Regierung   Union  

Fluch für Schwarz-Gelb

Jetzt hat also der Bundestag das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz verabschiedet und damit - neben einigen sinnvollen Änderungen - auch die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf sieben Prozent. In der schwarz-gelben Koalition fanden sich keine 30 mutige Abgeordnete, um diese unsinnige Steuersenkung zu verhindern.

Weiterlesen bei Michael Spreng

Michael Spreng kommentiert das Kasperletheater, das Schwarz-Gelb im Bundestag veranstaltet hat. Unglaublich...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   CDU   CSU   FDP   Koalition   Regierung   Schwarz-Gelb   Union   Wachstumbeschleunigungsgesetz  

Absurdes Theater

Politik gleicht gelegentlich absurdem Theater. Da wissen alle Beteiligten, dass sie dummes Zeug beschlossen haben, statt davon aber reumütig abzurücken, wollen sie es um so rigeroser durchsetzen. Es geht um das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz (allein das Wort gehört schon verboten) und dabei um die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf sieben Prozent. Das kostet rund eine Milliarde Euro, plündert die Haushalte der Länder und Kommunen aus, und bringt rein gar nichts. Weder werden die Hotelpreise sinken (das hat das französische Beispiel bewiesen), noch wird eine einzige Firma deswegen eine Tagung mehr im Hotel abhalten und es wird auch kein einziger Tourist mehr kommen. Und es führt zu absurden Überlegungen: ist künftig der Griff in die Mini-Bar oder das Frühstück auf dem Zimmer mit sieben oder 19 Prozent zu belasten?

Weiterlesen bei Michael Spreng

Michael Spreng zeigt in wenigen Worten - wie der ebenso geschätzte Jens Berger in ein paar Worten mehr - wie katastrophal die Bundesregierung derzeit handelt. Jedes Unternehmen in Deutschland wäre pleite, würden die Verantwortlichen so handeln, jeder Mitarbeiter in Deutschland würde sofort entlassen werden, würde er eine solche Leistung zeigen. Bei Gerhard Schröder und Joschka Fischer sprach man von Koch und Kellner, bei Angela Merkel und Guido Westerwelle kann man weder von Koch und Kellner sprechen, beide sind überbezahlte Spülhilfen.

Loading mentions Retweet
Filed under  //   Angela Merkel   CSU   FDP   Guido Westerwelle   Klientelpolitik   Regierung   Regierung   Sprengsatz   Union  

Absurdes Theater

Politik gleicht gelegentlich absurdem Theater. Da wissen alle Beteiligten, dass sie dummes Zeug beschlossen haben, statt davon aber reumütig abzurücken, wollen sie es um so rigeroser durchsetzen. Es geht um das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz (allein das Wort gehört schon verboten) und dabei um die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf sieben Prozent. Das kostet rund eine Milliarde Euro, plündert die Haushalte der Länder und Kommunen aus, und bringt rein gar nichts. Weder werden die Hotelpreise sinken (das hat das französische Beispiel bewiesen), noch wird eine einzige Firma deswegen eine Tagung mehr im Hotel abhalten und es wird auch kein einziger Tourist mehr kommen. Und es führt zu absurden Überlegungen: ist künftig der Griff in die Mini-Bar oder das Frühstück auf dem Zimmer mit sieben oder 19 Prozent zu belasten?

Weiterlesen bei Michael Spreng

Michael Spreng zeigt in wenigen Worten - wie der ebenso geschätzte Jens Berger in ein paar Worten mehr - wie katastrophal die Bundesregierung derzeit handelt. Jedes Unternehmen in Deutschland wäre pleite, würden die Verantwortlichen so handeln, jeder Mitarbeiter in Deutschland würde sofort entlassen werden, würde er eine solche Leistung zeigen. Bei Gerhard Schröder und Joschka Fischer sprach man von Koch und Kellner, bei Angela Merkel und Guido Westerwelle kann man weder von Koch und Kellner sprechen, beide sind überbezahlte Spülhilfen.

Loading mentions Retweet
Filed under  //   Angela Merkel   CSU   FDP   Guido Westerwelle   Klientelpolitik   Regierung   Regierung   Sprengsatz   Union  

Links zum Koalitionsvertrag

Michael Spreng - Das dicke Ende kommt noch
Machttechnisch hat Angela Merkel das wieder prima hinbekommen: ihr engster Vertrauter Ronald Pofalla wird neuer Kanzleramtschef, ihr Staatsminister Hermann Gröhe neuer CDU-Generalsekretär, Merkels treuer Gefolgsmann Peter Hintze Staatsminister im Kanzleramt, ihr Vertrauter Thomas de Maiziere Innenminister, und Volker Kauder bleibt Fraktionschef. Norbert Röttgen, der gerne Fraktionsvorsitzender geworden wäre, hatte keine Chance: zu unabhängig und zu selbstbewusst.
Michael Spreng sieht die Machtzementierung der Angela Merkel. Wo er allerdings die ganzen Wohltaten sieht, ist mir schleierhaft. Eine neue soziale Kälte durchzieht das Land. Die Solidarität der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen wurde aufgekündigt.

Telepolis - Deutschland wird Schwarz(Gelb)
Ab kommenden Mittwoch wird das Land von Union und FDP regiert – der Untergang des Abendlands ist allerdings ausgeblieben. Auf der Regierungsbank sitzen fast ausschließlich altbekannte Gesichter, der zu erwartende Kahlschlag wird erst nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen kommen, Steuersenkungen bleiben erst einmal aus und der Normalverdiener hat noch weniger Geld in der Tasche. Hätte es die SPD geschafft, Merkels Juniorpartner zu werden, hätte der [extern] Koalitionsvertrag wohl auch nicht anderes ausgesehen.
Der Spiegelfechter bei Telepolis. Ich werde mit dem Artikel nicht allzu warm.

SpOn - Koalition ohne Geist
Aber was haben wir stattdessen? Eine selbsternannte Kanzlerin aller Deutschen und eine "Koalition der Mitte", wie es der angehende Kanzleramtsminister Ronald Pofalla noch in der Nacht von Freitag auf Samstag hilflos formulierte. Am folgenden Morgen behauptete Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Bundespressekonferenz dann, man gehe "mutig in die Zukunft", man habe "die Kraft zum Mut".
Kraft? Mut? Zukunft? Diese neue Regierung weiß nicht, wofür sie da ist, was sie mit der Macht anfangen soll, die ihr das Volk bei der Bundestagswahl zugedacht hat.

Die neue Regierungskoalition weiß schon, wofür sie steht: neoliberale und soziale Eiseskälte. Es ist teilweise nur in nichtssagenden Sätzen verpackt worden. Dass sich solche Politik keine Überschrift geben kann, die mitreißt, ist klar. Wie auch, man steuert dieses Land aus dem 21. Jahrhundert ins 19. Jahrhundert.

Fefe - Oh und noch einen zum Koalitionsvertrag
Der eine oder andere denkt sich vielleicht, naja, netzpolitisch hätte das schlimmer laufen können, war vielleicht doch gar nicht so schlecht, dass Schwarz-Geld jetzt an der Macht ist. Nun, ich empfehle, den mal selber durchzulesen (besser: diese Version, bei der man einzelne Zeilen verlinken kann. Also mal abgesehen davon, dass schon der netzpolitische Teil ein Trauerspiel ist (da steht bei den wichtigen Teilen immer "wir werden prüfen" oder "wir vertrauen auf den Markt" oder und wenn es um konservative Werte wie "mehr Polizeistaat" geht, dann steht da "wir werden dies tun" und "wir werden das tun").
Fefe kann auch anders, wenn er nur will und sich ernsthaft mit einem Thema auseinandersetzen. Er hat viele einzelne Punkte ausgearbeitet, bei denen man durchaus eine Gänsehaut bekommen kann.

SZ - Das Manifest der Hornissen
Auf keinen Fall sei die neue Regierung eine Koalition der sozialen Kälte. [...] Aber zum Glück gibt es ja jetzt den schwarz-gelben Koalitionsvertrag. [...] CDU, CSU und FDP werden in den kommenden Jahren einen radikalen Kurswechsel vornehmen. Es geht um die Entsolidarisierung der Gesellschaft. Bisher gilt, wenn auch schon mit Einschränkungen: Die Gemeinschaft hilft den Schwachen. Wenn schwarz-gelb fertig ist wird gelten: Jeder hilft sich selbst, dann ist an alle gedacht.
Wenn schon die SZ, die selbst mit Prantl als Leiter des Innenressorts immer in neoliberalen Sphären geschebt ist, einen derartigen Kommentar verfasst, steht die Uhr 5 vor 12.

law blog - Von der Polizeiwache in die Ordnungshaft
Es löst jedes Mal Verwunderung aus, wenn ich folgendes zum richtigen Verhalten gegenüber der Polizei sage: Kein Zeuge ist verpflichtet, bei einem Polizeibeamten eine Aussage zu machen. Er muss nicht an an Ort und Stelle Angaben zur Sache machen. Auch nicht, wenn er nachts aus dem Bett geklingelt wird. Er kann Vorladungen ignorieren. Und er kann, wenn er denn möchte, bei ihm klingelnden Polizisten die Tür vor der Nase zuschlagen.
Udo mit seinen Gedanken zu dem Punkt, dass die neue Koalition plant, dass Zeugen in Zukunft vor der Polizei aussagen müssen. Bisher ist das nicht der Fall - aus gutem Grund. Wer manche Auswüchse unserer Polizei kennt, weiß das zu schätzen und man kann nur hoffen, dass dieses Vorhaben nicht umgesetzt wird.

CARTA - Koalitionsvertrag und Internet: Weniger als erhofft, mehr als erwartet
Dem Koalitionsvertrag gelingt in Sachen Medien- und Informationsgesellschaft nicht der große Wurf. Man hätte sich mehr Programmatik, mehr Zukunftvision und einen ambitionierteren Aufbruch erhofft. Zugleich bietet der Vertrag jedoch deutlich mehr, als ich erwartet hätte: Er bekennt sich bemerkenswert eindeutig zum Internet als dem “freiheitlichsten und effizientesten” Informationsforum. Das klingt fast schon, wie aus einer der in letzter Zeit verbreiteten Erklärungen übernommen. Die neue Koalition bekennt sich zudem zu einem Urherberrechtsschutz nur unter Vorbehalt des Datenschutzes, sie will die Haftungsregeln für Provider (und damit auch für Blogs) verbessern, sie bekennt sich zum Ziel der Netzneutralität, sie will den Verbraucher-Datenschutz durch eine Stiftung stärken, sie hat die Internetsperren ausgebremst.
CARTA hat sich insbesondere mit den Plänen rund ums Internet, den Verlagen, dem Urheber- und Leistungsschutzrecht auseinandergesetzt. Da kann man nur hoffen, dass der große Knall wirklich ausbleibt. Es bleiben allerdings Zweifel, gerade bei den handelnden Personen im Kabinett Merkel.

FAZ - Das Elend der FDP
Als am Wahlabend im kleinen Kreis der FDP konfliktreiche Koalitionsgespräche vorhergesagt wurden, blieb Guido Westerwelle gelassen: „Sie müssen nicht befürchten, dass wir jetzt machen, was alle von uns erwarten.“ Den Eindruck einer herzlos neoliberalen Bande werde man zu vermeiden wissen. Heute, vier Wochen nach der Wahl, wissen wir, dass Westerwelle Wort gehalten hat: Vor der FDP muss keiner sich fürchten. „Wir sind keine soziale Gefahr“, gab Westerwelle am Samstag zu Protokoll. Die Mittelschicht kriegt mehr Netto vom Brutto, für Eltern gib’s ein Betreuungsgeld und einen höheren Kinderfreibetrag, die Apotheker brauchen keine Angst mehr vor Internet und bösen Handelsketten zu haben und der Solarbranche bleiben ihre satten Subventionen erhalten.
Ich dokumentiere dieses journalistische Elendspapier nur, um den Niedergang der altehrwürdigen FAZ zu dokumentieren. Wann immer in Deutschland über den Untergang der Medien spekuliert wird, sollte man solche Texte hervorholen. Da steht im Koalitionsvertrag schwarz auf weiß, was Union und FDP planen, und die FAZ ruft den Sozialismus aus. Wenn die FAZ untergehen würde, who cares. Das Leben in diesem Land würde weitergehen, niemanden würde es interessieren. Im Gegenteil: eine neoliberale Stimme weniger in diesem Land. Deutschland ohne die FAZ wäre ein schöneres Land.

taz - Kopfpauschale kommt 2011
Die 70 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland müssen sich auf deutliche Kostensteigerungen gefasst machen. Am Freitag verkündeten die Chefverhandler der drei Koalitionsparteien zum Thema Gesundheit, von 2011 an sollten Krankenkassen einen einkommensunabhängigen Beitrag von ihren Mitgliedern erheben dürfen. Den Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung will die künftige Regierung hingegen einfrieren. Opposition und Sozialverbände laufen dagegen Sturm und sprechen vom Ende der solidarischen Finanzierung des Gesundheitssystems.
Die taz hat in ihrer Berichterstattung den Fokus auf das Gesundheitswesen gelegt (weiterer Artikel: Die Pflege wird privatisiert). Es steht zu befürchten, dass wir in vier Jahren amerikanische Verhältnisse in unserem Land haben. Das Solidaritätsprinzip wird aufgekündigt, Gesundheit in naher Zukunft unbezahlbar.

SZ - Die Nullrunde
Es geht also nicht um Personen, nicht um Posten. Immer nur um Inhalte. Das ist das, was immer gesagt wird, wenn Koalitionsverhandlungen anstehen. Meist wird diese Sprachregelung beibehalten bis zum letzten Tag der Verhandlungen. Also dem Tag, an dem dann endlich über das Personaltableau entschieden wird. So war es auch diesmal. An dem entscheidenden Tag ging es natürlich um Personen, ging es natürlich um Posten. Wie immer. Doch so unverblümt hat lange keine kommende Regierung mehr gezeigt, dass Inhalte weniger wichtig sind, als ein paar durchaus verzichtbare Köpfe irgendwo im Kabinett unterzubringen.
Ein weiterer kritischer kommentar der SZ, damit sollte es dann dieses Jahr wohl auch gewesen sein. Thorsten Denkler nimmt sich das Kabinett zur Brust und kritisiert insbesondere die Berufung Niebels zum Entwicklungshilfeminister und die Ernennung Jungs zum Arbeitsminister.

stilstand - Diese Regierung taugt was!
Das Gemoser über Schwarzgelb allerorten - ich kann es schon nicht mehr hören! Tut diese Regierung etwa nichts für ihr Volk? Hat sie nicht einen leibhaftigen Gute-Laune-Bär als Vizekanzler und Außenminister installiert, damit wir immer etwas zu lachen haben - auch wenn harte Zeiten kommen sollten? Ist nicht vieles, von dem, was die neue Regierung sagt und beschließt, am nächsten Tag schon blanker Dadaismus - und damit Teil des lustigsten Literatur-Genres, das in Deutschland je existierte? Was also soll die ewige Miesepeterei? Lachen ist die beste Medizin, wenn der Arzt zu teuer wird.
Ich bekenne mich schuldig, jawohl. Klaus hat mir gerade die Augen geöffnet. Wie konnte ich nur so blind sein? Hätte ich nur die SPD gewählt, dann wäre selbstverständlich alles anders geworden. Oh, habe ich ja, 1998 und 2002...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   CDU   FDP   Koalitionsvertrag   Links   Regierung   Schwarz-Gelb   soziale Kälte   Sozialstaat   Stimmen  

Ausgekochte Klientelpolitik

Image, das ist etwas ganz Wichtiges in der Politik. Die schwarz-gelbe Regierung hat eines, bevor sie überhaupt im Amt ist. Viele Menschen verbinden mit der Konstellation aus CDU, CSU und FDP soziale Kälte. Motto: Alles für die Unternehmen und die sogenannte Mittelschicht. Nichts für die kleinen Leute. Das ist das Bild.

Weiterlesen bei der SZ

Tja, so sind sie. Das wird ein 8-12 Jahre langer Winter der sozialen Kälte...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   CDU   FDP   Hartz IV   Klientelpolitik   Regierung   Schwarz-Gelb   Soziale Kälte  

Große Koalition: Reiche verschont, Arme belastet

Reichtumsmehrung statt Armutsverringerung - so lautete das heimliche Regierungsprogramm der Großen Koalition und ihrer Unions-Kanzlerin. Zwar vermittelt ein Regierungsbündnis der beiden großen "Volksparteien" mit ihren unterschiedlichen programmatischen Traditionen den Eindruck, als ob die Interessen sämtlicher Bevölkerungsschichten angemessen repräsentiert seien. Dennoch haben CDU und CSU, aber auch die SPD, in den letzten vier Jahren eine Regierungspolitik nach dem Matthäus-Prinzip gemacht: Wer hat, dem wird gegeben. Und wer nur wenig hat, dem wird auch das zumindest teilweise noch genommen.

Weiterlesen beim Stern

Was für eine Überraschung...

Loading mentions Retweet
Filed under  //   Arme   Armut   CDU   Große Koalition   Regierung   Reiche   SPD