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Die Unendlichkeit des Seins 
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Waldsterben

 

Gerade kommentiert: Wir-in-NRW

Das glaube ich doch nicht:

Was für ein Kindergarten. Vorgestern noch habe ich Wir-in-NRW (und die Ruhrbarone) als die Top-Blogs aus dem Pott bezeichnet.

Für Wir-in-NRW ziehe ich das zurück.

Was für ein peinlicher Artikel.

"Dass wir nun zum erfolgreichsten Politik-Blog in Deutschland geworden sind"

Spätestens hier habe ich vor Lachen unter dem Tisch gelegen. Es gibt Politblogs in Deutschland, die begrüßen selbst an normalen Tagen mehr Besucher, als Wir-in-NRW am Mittwoch.

Der Rest ist typisches Polit- und Werbesprech, wir sind die besten, die anderen sind die bösen und überhaupt, wo bleibt der Pulitzer-Preis...

Ohne Verlinkungen und Emfehlungen der anderen wärt Ihr eine kleine Webleiche im großen, weiten Web. Nicht mehr und nicht weniger.

Nein, das ist hier kein Journalismus, der betrieben wird, sondern Selbstbeweihräucherung der ganz üblen Sorte.

Das Netz hat ohne Wir-in-NRW funktioniert, funktioniert derzeit mit Wir-in-NRW und wird auch weiter funktionieren, wenn die hohen Herren wieder verschwunden sind.

Ridiculous.

Schlaft gut. :)

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Kurz angemerkt

Mach bisherigen Erkenntnissen und Recherchen wurde ich nicht von CMK und der Bunten ausgespäht.

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Niggemeiers Offenbarung vor Neven Dumont

Man kann ihn ja amüsant finden, Stefan Niggemeiers mit flotter Hand geschriebener Beitrag über Konstantin Neven Dumonts Kommentarfreudigkeit in seinem Blog. Allein dass er damit einen Kübel Häme über den Verlegersohn auslöste zeigt, wie wenig ihm wirklich an einem konstruktiven oder auch nur irgendwie fachlich interessanten Dialog gelegen ist.

Weiterlesen bei KoopTech

Tja, so ist der Herr Niggemeier. Da wird auf allen Online-Kanälen gefordert, dass sich Verleger und Journalisten ins Web 2.0 wagen, die kommunikation wagen, und wenn es dann soweit ist, ist es auch falsch. Seien wir ehrlich: Vie viele selten dämliche Kommentare haben wir selbst schon verfasst. ;-)

Ich habe mal über den Herrn Niggemeier geschrieben: Wer sich tagtäglich mit dem Boulevardjournalismus auseinandersetzt, wird irgendwann Teil dessen. Bei Herrn Niggemeier ist dieser Prozess abgeschlossen.

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Von der Einsamkeit des Bloggens oder erst denken, dann bloggen!

Schon der Vorspann vermittelt Stil – da wird mit der Süddeutschen gewunken, da vertieft man sich sinnenreich und angeregt in die einzelnen Artikel und überhaupt fehlen nur noch der goldene Füllfederhalter und das Moleskine um Wolf Schneider als Mann von Welt zu adeln. Als einen, der weiß wo es langgeht. Stilistisch. Schließlich muss er das wissen, ist der doch der Verfassen von Stilratgebern und spricht für die Süddeutsche in die Kamera. Und: Er selbst bezeichnet sich als Blogger. Die Süddeutsche selbst nennt das Ganze eher “Videokolumne”. Vielleicht ist es auch ein Podcast, wer weiß, da ist ja alles so schwammig mittlerweile.

Weiterlesen bei xtranews.de

Mein Namensvetter, auch bekannt als Prospero, mit einem herrlichen Rant... :D

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Abendblatt gelöscht

Der heutige Journalismus – Realsatire pur

Be Google und der Journalismus öffnet seine Tore

Aus alter Verbundenheit zu der schönsten Stadt der Welt hatte ich das Abendblatt immer noch in meinen Favoriten und habe die Seite täglich aufgerufen. Doch wenn man diesen Quatsch sieht, es dementsprechend kommentiert, sollte man konsequent sein. Das war es dann mit dem Abendblatt – Qualitätsjournalismus war da sowieso nicht zu sehen, und die Propaganda für Schwarz-Gelb und der Krieg gegen die Schwachen unserer Gesellschaft ist eh nicht auszuhalten. Es gibt eine Alternative, eines der guten Angebote der Öffentlich-Rechtlichen – von daher: In Hamburg sagt man Tschüss…

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Thomas Rothschild: Wie der Freitag abgewickelt wird

Im Juli 2009 bot ich dem Freitag, für den ich zeit seines Bestehens geschrieben habe und mit dem ich mich lange politisch identifizieren konnte, den folgenden Beitrag an:

Prognose

Es fällt nicht schwer, die Prognose zu wagen. Sie ist nicht einmal mehr originell: Kritik und vielleicht der Journalismus insgesamt als ein bezahlter Beruf werden aussterben. Blogs beweisen ja, daß es Laien gibt, die nicht schlechter schreiben als professionelle Kritiker, zumal unter den bestallten Journalisten eine Entprofessionalisierung längst eingesetzt hat. Der Mitarbeiter einer Zeitung, einer Rundfunkanstalt, einer Nachrichtenagentur, der die deutsche Grammatik nicht beherrscht und über die stilistischen Fähigkeiten eines Junggymnasiasten verfügt, ist eher die Regel als die Ausnahme.

Weiterlesen bei Ossietzky

Den Freitag, den viele Menschen lieben und schätzen gelernt haben, gibt es nicht mehr. Stellt sich die Frage, ob das Nachfolgeprodukt mehr Leser findet, als der Vorgänger. Ich wage das zu bezweifeln. Vielleicht irre ich mich aber auch. Die Journalisten-Resterampe, die sich dort Community nennt, wird das Produkt jedenfalls nicht tragen...

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Blogger sind billiger

Der Freitag-Autor Thomas Rothschild schreibt nun in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Ossietzky sehr offen darüber, „Wie der Freitag abgewickelt wird“ (Ossietzky 24/2009, S. 917 ff.). Er dokumentiert darin einen Text, den er der Redaktion im Juli 2009 zur Veröffentlichung angeboten hatte, und in dem er, kurz gesagt, prognostiziert, daß der professionelle Journalismus seine Zukunft schon hinter sich habe:

Weiterlesen bei Jürgen

Der Freitag ist toter als Ötzi. Er wird noch von Augstein und und seinen Getreuen verteidigt, sowie wenigen Community-Mitgliedern, die sich selbst Journalisten nennen, offensichtlich aber nicht über das lokale Werbeblättchen hinausgekommen sind und sich nun den großen Durchbruch erhoffen.

Der Freitag repräsentiert mittlerweile die Gesellschaftsschichten, die von unten kommend, sich nun der neuen Mitte zugehörig fühlen und mit den Mächtigen speisen wollen und die eigene Identität verloren haben. Es ist aber nicht nur die eigene Identität - der Freitag hat sein Herz verloren. Lest die aktuelle Ossietzky - Autoren wie Michael Angele merken nicht einmal, wie sie jegliche düstere Prophezeiung selbst erfüllen. Der Freitag ist mit seinem neuen/alten Personal teilweise nur noch eine Persiflage des Journalismus - von alten Zeiten ganz zu schweigen.

Dramatische Entwicklung beim Freitag
Das Versagen des Freitag

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Systemstörfall Brender

Das Problem mit Nikolaus Brender ist nicht, dass er links ist oder rechts oder gar nichts. Das wäre in den von Parteien beherrschten öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten kein Problem. Das kriegt man mit dem Proporz irgendwie hin. Der ZDF-Chefredakteur ist etwas viel Schlimmeres: er ist ein unabhängiger Kopf, ein richtiger Journalist, der sich von niemandem etwas sagen lassen will, schon gar nicht von Parteien.

Weiterlesen bei Michael Spreng

Michael Spreng spricht im letzten Absatz seines Artikels einen Punkt an, der mir seit Tagen immer wieder in den Kopf kommt. Sollte Brender morgen abgesägt werden, wird der Fall mit Sicherheit vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Wir kennen unsere Damen und Herren Politiker - sie loten Grenzen aus und auch aus Unfähigkeit ist genau das das Ziel, zuletzt bei der Vorratsdatenspeicherung zu beobachten. Roland Koch hat nichts mehr zu verlieren. Bundespolitisch ist er tot, nicht mehr vermittelbar. Vielleicht will er ja genau das erreichen - das Problem der Öffentlich-Rechtlichen und die politischen Verstrickungen ein für alle Mal von Karlsruhe entscheiden lassen...

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Eva Schweitzer zahlt überhaupt nichts

Eva Schweitzer sagte eben am Telefon zu mir:

(…) Mir entstehen keine Kosten, das trägt sich durch die Kosten, die den Abgemahnten entstehen. Mir geht es hauptsächlich um Zeitungen. Ich bezahle nichtmal was für den Service von TextGuard. Die machen das, und so finanziert sich das. Ich bekomme dann hoffentlich Geld. Letzten Endes finanziert sich das pro Fund (von Urheberrechtsverletzungen, Anm. Boie). Ich bekomme das nochmal zu sehen, dann geht das von TextGuard direkt an den Anwalt, da kümmern die sich drum.

Weiterlesen bei der Schaltzentrale der SZ

Die Geschichte entwickelt sich so langsam zu einem Running Gag. Nicht nur, dass es die wahre Fratze des Journalismus der taz offenbart - man achte dort auch einmal auf die Kollegen, die ihrer Kollegin beiseite springen, auch gibt er mittlerweile einen kleinen Einblick in die deutsche Abmahnmaschinerie...

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Eva Redselig II

Auch wir (gemeinnütziger Verein, der ein nichtkommerzielles monothematisches Web-Nachrichtenportal betreibt) wurden im April diesen Jahres Ziel einer Abmahnung von Herrn W. aus Hamburg, im Namen der Nachrichtenagentur AFP, deren Namen im Zusammenhang mit Frau Schweitzer auch schon fiel. Das Papier aus Hamburg sah stark nach einer Kopiervorlage aus, das ohne großen Arbeitsaufwand kopiert worden war. Herr W. hatte sogar vergessen, Seite zwei der Vollmacht seiner Mandantin samt der Unterschrift mit hineinzustecken.

Weiterlesen in den Kommentaren von Udos law blog

Sehr interessanter Kommentar auf dem law blog zu TextGuard, einer Abmahnung und wie offensichtlich versucht wurde, einzuschüchtern. Ich habe auf Facebook heute geschrieben: Niemand hat etwas dagegen, wenn gegen die vorgegangen wird, die professionell Texte kopieren, und daraus ein Geschäftsmodell machen - wenn aber eine Leseempfehlung ausgeprochen wird, und das schon abgemahnt wird, ist es ein Unding. Und genau gegen diese Ungerechtigkeit wird vorgegangen. Leseempfehlungen, und sei es mit einem zu langen Zitat, bringen Leser, in der Folge Werbeeinnahmen und weitere Aufträge für den Journalisten. Wer den Zusammenhang nicht versteht, muss damit rechnen, kritisiert zu werden. Wenn dann, wie wohl häufiger geschehen, private Webseiten oder gar gemeinnützige Organisationen angegriffen werden, dann haben diverse Leute schlicht und ergreifend das gesellschaftliche Miteinander aufgekündigt.

Siehe auch Oliver - ach liebe taz

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