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Die Unendlichkeit des Seins 
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über 1 Milliarde Internetbewohner einen Klick entfernt und doch allein

Kennt Ihr das Gefühl, wenn man eine miese Phase durchlebt und vor dem Monitor sitzt, Textzeichen, Symbole und Bilder spiegeln sich in Deinen Augen, digitale Ergebnisse Mensch gemachter Sprache, auf einen Web-Klick abrufbar, doch es hilft alles nichts, die Leere in Dir rückt nicht weg, die Einsamkeit bleibt?

Weiterlesen bei Robert

Nothing more to say...

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Filesharing: Der Kampf gegen illegale Downloads bedroht die Informationsgesellschaft

Die Medienindustrie führt Krieg. Ein "war on filesharing" tobt seit Jahren. Der Branche geht es um die Herrschaft über ihre Güter. Musik und Film sind durch die Möglichkeiten der Digitalisierung leicht reproduzierbar und durch das Internet verteilbar geworden. Die Folge: Überall im Netz können massenhaft illegale Kopien herunter geladen werden.

Weiterlesen bei der ZEIT

Feiner Artikel bei der ZEIT. Ich verweise ergänzend auf den zeitlosen Artikel von Oliver: Ganz heißes Eisen...

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Der Fortschritt schreit fort und fort

Aber wie enttäuschend, wie unmodern, um nicht zu sagen: altbacken. Seit über 500 Jahren, seit der Erfindung des Buchdrucks, wird die Mär verbreitet, der technische Fortschritt sei das Mittel zur (damals noch nicht so genannten) Demokratisierung des Wissens, denn die Menschen hätten nunmehr alle Möglichkeiten, sich zu informieren. Nun also beim Internet. Die "paar" Hartz-IV-Empfänger ausgenommen, die zu arm sind, sich einen Telefonanschluss zu leisten, den ihren aus Geldmangel abmelden mussten und demzufolge auch keinen Internetzugang haben.

Weiterlesen beim Freitag

Auch ein wichtiger Standpunkt: Das Internet-Manifest hat keine soziale Komponente. Wen wundert es, wenn Unterzeichner des Textes schon über linken Neoliberalismus schwadroniert haben...

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Alles nur Elektroschrott?

Man könnte einen Text, der 17 Allgemeinplätze über Journalismus im Internet enthält, natürlich mit "17 Allgemeinplätze über Journalismus im Internet" betiteln. Andererseits macht "Internet-Manifest" als Titel mehr her. So haben 15 Blogger, Journalisten und Medienberater ein Papier benannt, das sie am 7. September auf verschiedenen Webseiten veröffentlicht haben.

Weiterlesen bei der SZ

Die SZ lässt auch nicht wirklich ein gutes Haar am so genannten Internet-Manifest und zitiert aus dem wunderbaren Artikel von tante...

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Fazit zum Internet-Manifest

Tja. Es hätte ja auch was werden können – vorausgesetzt, die 15 Autoren wären am Ball geblieben und hätten Lust daran gehabt, auf die vielfältigen Reaktionen einzugehen. Sie hätten ihr marktschreierisches "Manifest" (welches vor dem Hintergrund fehlender Forderungen keines ist) deutlich verbessern und zu einem Manifest umgestalten können. Sie hätten zeigen können, dass sie die Netzcommunity und ihre Anregungen Ernst nehmen. Sie hätten zeigen können, wie das im Internet-Zeitalter funktioniert: Interaktion, Kommunikation und kolloborativer Dialog - zusammen mit einem funktionierendem Wiki, Arbeitsgruppen bei facebook und studivz, usw. usf.

Weiterlesen bei dermorgen.blogspot.com

John Dean fasst das so genannten Internet-Manifest und das Drumrum sehr gut zusammen...

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Wird Larmoyanz zum Stilmittel?

Nun, nachdem das 'Internet- Manifest' von 15 deutschen Berufsjournalisten derart Furore macht und zumindest in Deutschland auf breite Ablehnung stößt (wie das auf Samoa ist, entzieht sich zurzeit meiner Kenntnis), kommt dann plötzlich eine Relativierung. Es sei ja nicht anmaßend und arrogant gemeint, sondern aus tiefer Sorge um den (deutschen) Online- Journalismus entstanden.

Weiterlesen bei buettchenbunt.de

Eine feine Replik auf das Gehabe des Herrn Niggemeier...

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Internet und Politik: Reguliert das Netz

Nur sechs Jahre lag die Parteigründung der Grünen zurück, da berief Helmut Kohl 1986 den ersten Bundesumweltminister. Die etablierte Politik erkannte die Umweltfrage als zentrales Zukunftsthema an.

Heute hat das Internet in der Lebenswirklichkeit der Deutschen eine ähnliche Bedeutung erlangt. Mehr als 52 Millionen Bürger organisieren mit seiner Hilfe ihren Alltag. Doch im Bundestag gibt es nicht einmal einen eigenen gewichtigen Ausschuss, der sich damit befasst, wie diese kritische Infrastruktur geschützt werden kann.

Weiterlesen bei der ZEIT

Der Artikel hat weitaus mehr Tiefe als ein gewisses Manifest...

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Vodafone, das #internetmanifest und die Folgen

Ehrlich gesagt staune ich ein wenig über Vodafone, das so genannte Internet-Manifest und die Folgen. Schauen wir ein wenig zurück: Nehmen wir Adical, Opel oder welche Themen auch immer die so genannte Blogosphäre aufgerüttelt haben: Meist gab es täglich Updates an der Blogbar, manchmal auch auf F!XMBR, auf wenigen anderen Blogs - in der Folge gab eine kleine Welle, Empörung, Wut und Spaß, das normale Spiel halt. Diese wenigen Blogs, wie die Blogbar oder F!XMBR, werden auch heute noch gerne von der Berliner Clique als die üblichen Verdächtigen in eine gewisse Ecke gestellt. Man kann uns nicht kaufen, also diffamiert man uns beim potentiellen Geldgeber.

Im Fall Vodafone und jetzt auch im Fail des Jahres, dem Internet-Manifest, ist es vollkommen anders. Selbstverständlich hat der Don, haben wir unsere Meinung zu der journalistischen Bankrotterklärung abgegeben. Wir haben ja schließlich nicht aufgehört, zu schreiben. Doch sind es mittlerweile nicht nur einzelne Kritiker, wenige Blogs, die diverse Machenschaften hinterfragen - der Berliner Clique steht eine breite und gewaltige Ablehnung gegenüber.

Kritik wird nicht mehr auf wenigen Blogs veröffentlicht - die Ablehnung der Koofmichs und Werber ist mittlerweile so breit gefächert, dass mir das als Angehöriger der Berliner Szene ernsthaft Sorgen machen würde. Sie werden selbstverständlich die Reaktionen ihrer Fanboys, die es natürlich auch gibt, feiern und verkaufen - vielleicht aber mal im stillen Kämmerlein darüber nachdenken, was sie all die Jahre verkehrt gemacht haben.

Selbstverständlich kritisere und schreibe ich ab und zu mal ganz gerne zu diversen Bloggern und deren Verhaltensweisen und neueste Pläne. Um wirklich eine Diskussion am Leben zu halten, waren früher fast täglich 1-2 Artikel nötig, bei uns, auf der Blogbar und auf wenigen anderen Blogs. Heute könnte man sich auch ohne direkte Beteiligung an den Diskussionen entspannt zurücklehnen und lachend zuschauen, wie den Damen und Herren das eigene Tun und Wirken um die Ohren fliegt. Sie werden in den eigenen Kommentaren zerrissen - von den unzähligen Blogartikeln ganz zu schweigen. Und über Twitter reden wir erst gar nicht.

Ich finde das absolut klasse. Auch für solche Dinge liebe ich das Internet. Die breite Masse beginnt sich zu emanzipieren, das ist gut und richtig so. Wenn das so genannte Manifest mit dem Hinweis gefeiert wird, am ersten Tag gab es 300.000 Hits, dann sagt das nicht nur aus, warum es erstellt worden ist - es zeigt die gesamte Argumentationslosigkeit gegenüber dem Großteil des Internets, gegenüber den Kritikern.

Würde ich zu den Unterzeichnern von diesem crap gehören, wie es ein Kommentator bei Techcrunch ausgedrückt hat, und/oder zu Adical - ich würde so langsam anfangen, mir wirklich ernsthafte Gedanken und Sorgen zu machen. Irgendwas scheint da schrecklich schief zu laufen.

Ich lehne mich derweil entspannt zurück und genieße weiter dieses wunderbare Schauspiel... :D

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Die Blogger-Elite

Elite

So ist das mit der selbsternannten Elite...

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Zitat des Tages #internetmanifest

Nullen und Einsen

Manchmal muss es einfach ein Eigenzitat sein. Ein paar Links zum Thema:

Hurra, wir haben ein Internet Manifest
Internet Manifest
Getretener Quark wird breit, nicht hart
Als hätten wir nicht genug Manifeste
Das Internetmanifest war ursprünglich als Beratungsdoc für Vodafone gedacht
Die Netzaktivisten schlagen zurück
Qualität bleibt die wichtigste Qualität
Internetversteher verstehen das Internet nicht
Manifest des Feynsinn, 10 Enthauptungen
Banalitäten, Autoritäten: Eine vorläufige Bemerkung zum Manifest
Das Internet-Manifest, Addendum
Bitte redet über Geld
Ein Journalismus
Der Berg kreißte und gebar eine Maus
Die verhinderten Blog-Verbandsfunktionäre
Internet-Manifest
Das "Internet-Manifest": Nachricht an Papa
Das Gegen-Manifest
Manifehlschläge
Wird Larmoyanz zum Stilmittel?
Fazit zum Internet-Manifest
Mein Manifest hat nur einen einzigen Satz

Das so genannte Internet Manifest ist elitärer Quark auf dem Niveau einer Ursula von der Leyen in der Netzsperren-Debatte. Wenn die Unterzeichner diesen *teilweise* hanebüchenden Quark als Antwort auf den Heidelberger Appell oder auf Hubert Burda sehen, dann muss man konstatieren, dass sie nicht annähernd diese Qualität erreichen. Wenn die Unterzeichner als Deutschlands Alphablogger bezeichnet werden, dann muss dem etablierten Journalismus nicht angst und bange werden - im Gegenteil. Wenn die Unterzeichner allerdings die Zukunft des Journalismus darstellen schon, sollte der Gesellschaft angst und bange werden.

Das so genannte Internet Manifest nützt niemanden - bis auf den Unterzeichnern. Sie werden verlinkt, in den etablierten Medien rumgereicht, dort teilweise ausgelacht, und so manifestiert sich dessen Stellung als selbsternannte Alphablogger. Deutschland ist webtechnisch ein Entwicklungsland - nicht nur von der Politik her, sondern auch gerade wegen solch einem Blödsinn. Deutschland hat großartige Journalisten, Hans Leyendecker, Heribert Prantl oder Günter Wallraff - noch teilweise ungeschliffene Diamanten wie Julia Friedrichs oder Markus Breitscheidel. Die Unterzeichner des so genannten Internet Manifestes gehören nicht dazu. Im Gegenteil. Der Text ist nicht nur inhaltlich fragwürdig, stilistisch ist er die journalistische Bankrotterklärung der Unterzeichner.

Eine Peinlichkeit sondergleichen.

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