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Die Unendlichkeit des Seins 
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Web 2.0

 

Gerade gebuzzed: Don Alphonso und die SM-Szene

Manche Internetexperten und Social-Media-Berater sind der helle Wahnsinn. Der gute Don Alphonso zieht die Damen und Herren ja gerade am Nasenring durch die Manege. Und nun schreibt einer dieser Internetexperten:

Am 11. Juli 2009 hatte [...] Don Alphonso im redaktionellen Teil (nicht im Blog) von FAZ.net einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel "Vodafone lädt auf und eckt an". [...] Ich hatte mich mit dem Thema ja sehr intensiv beschäftigt, und schrieb dann auf faz.net einen Kommentar. [...] Der Artikel ist leider nur noch im Archiv der FAZ verfügbar, und der gesamte Kommentarverlauf ist (für mich) nicht auffindbar.

10 Sekunden Recherche und Artikel wie auch Kommentare waren da. Mensch, da laufen wirklich Experten durch die Gegend...

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Paid Content: Ein gefährliches Geschäft

Die Debatte über Online-Bezahlschranken entspringt einem Anspruchsdenken. "Wir verdienen es, bezahlt zu werden" - ein emotionales Argument, das allerdings wenig mit rationaler Ökonomie zu tun. Bezahlschranken sind der Versuch, ein altes Geschäftsmodell zu replizieren - in einer völlig veränderten Medienlandschaft. Heute, da jeder publizieren kann, beruht die Ökonomie der Nachrichten nicht mehr auf einer von Herausgebern gesteuerten Knappheit. Im Gegenteil: Die neue "Link Economy" belohnt Offenheit und Zusammenarbeit.

Weiterlesen beim Stern

Jeff Jarvis liest den Paid-Content-Fetischisten die Leviten. Das tut er in einer ruhigen und sachlichen Art, argumentativ unterfüttert, dass man förmlich spüren kann, wie diese in die Tischkante beißen...

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Bloggen oder publizieren?

Das Wort Blogger ist in meinen Augen ein Marketingbegriff des Web 2.0 und beschreibt genau das selbe, wie das altmodischere Wort Publizist. Ein Blogger veröffentlicht Informationen natürlich meist nur im Internet, aber eben nicht zwangsweise im Internet. Beispielsweise wurde meine Publizierung Erinnerung an die gute alte Zeit in etwas gekürzter und abgedruckter Form in der LinuxUser 01.2008 ebenfalls veröffentlicht. Es gibt auch Blogger, die ihre Informationen nicht nur bloggen sondern auch in Büchern veröffentlichen. Bloggen bdeutet somit nicht nur, dass man einen Weblog schreibt, sondern ganz schlicht und ganz konkret das Veröffentlichen von Informationen. Somit ist bloggen ein Synonym von publizieren.

Weiterlesen bei dunkelangst.org

Lesetipp des Tages. So schaut es aus, und nicht anders...

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Niggemeiers Offenbarung vor Neven Dumont

Man kann ihn ja amüsant finden, Stefan Niggemeiers mit flotter Hand geschriebener Beitrag über Konstantin Neven Dumonts Kommentarfreudigkeit in seinem Blog. Allein dass er damit einen Kübel Häme über den Verlegersohn auslöste zeigt, wie wenig ihm wirklich an einem konstruktiven oder auch nur irgendwie fachlich interessanten Dialog gelegen ist.

Weiterlesen bei KoopTech

Tja, so ist der Herr Niggemeier. Da wird auf allen Online-Kanälen gefordert, dass sich Verleger und Journalisten ins Web 2.0 wagen, die kommunikation wagen, und wenn es dann soweit ist, ist es auch falsch. Seien wir ehrlich: Vie viele selten dämliche Kommentare haben wir selbst schon verfasst. ;-)

Ich habe mal über den Herrn Niggemeier geschrieben: Wer sich tagtäglich mit dem Boulevardjournalismus auseinandersetzt, wird irgendwann Teil dessen. Bei Herrn Niggemeier ist dieser Prozess abgeschlossen.

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Von der Einsamkeit des Bloggens oder erst denken, dann bloggen!

Schon der Vorspann vermittelt Stil – da wird mit der Süddeutschen gewunken, da vertieft man sich sinnenreich und angeregt in die einzelnen Artikel und überhaupt fehlen nur noch der goldene Füllfederhalter und das Moleskine um Wolf Schneider als Mann von Welt zu adeln. Als einen, der weiß wo es langgeht. Stilistisch. Schließlich muss er das wissen, ist der doch der Verfassen von Stilratgebern und spricht für die Süddeutsche in die Kamera. Und: Er selbst bezeichnet sich als Blogger. Die Süddeutsche selbst nennt das Ganze eher “Videokolumne”. Vielleicht ist es auch ein Podcast, wer weiß, da ist ja alles so schwammig mittlerweile.

Weiterlesen bei xtranews.de

Mein Namensvetter, auch bekannt als Prospero, mit einem herrlichen Rant... :D

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Blogger sind billiger

Der Freitag-Autor Thomas Rothschild schreibt nun in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Ossietzky sehr offen darüber, „Wie der Freitag abgewickelt wird“ (Ossietzky 24/2009, S. 917 ff.). Er dokumentiert darin einen Text, den er der Redaktion im Juli 2009 zur Veröffentlichung angeboten hatte, und in dem er, kurz gesagt, prognostiziert, daß der professionelle Journalismus seine Zukunft schon hinter sich habe:

Weiterlesen bei Jürgen

Der Freitag ist toter als Ötzi. Er wird noch von Augstein und und seinen Getreuen verteidigt, sowie wenigen Community-Mitgliedern, die sich selbst Journalisten nennen, offensichtlich aber nicht über das lokale Werbeblättchen hinausgekommen sind und sich nun den großen Durchbruch erhoffen.

Der Freitag repräsentiert mittlerweile die Gesellschaftsschichten, die von unten kommend, sich nun der neuen Mitte zugehörig fühlen und mit den Mächtigen speisen wollen und die eigene Identität verloren haben. Es ist aber nicht nur die eigene Identität - der Freitag hat sein Herz verloren. Lest die aktuelle Ossietzky - Autoren wie Michael Angele merken nicht einmal, wie sie jegliche düstere Prophezeiung selbst erfüllen. Der Freitag ist mit seinem neuen/alten Personal teilweise nur noch eine Persiflage des Journalismus - von alten Zeiten ganz zu schweigen.

Dramatische Entwicklung beim Freitag
Das Versagen des Freitag

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Medien: Der Staat erobert das Internet zurück

Das Internet ist die bedeutendste Erfindung des zwanzigsten Jahrhunderts: eine friedliche Revolution im Geiste der Dezentralisierung, die größte Stimulation, die der Weltgeist je erfahren hat. Die weltweite Vernetzung des Denkens könnte den ersten Schritt auf dem Weg in eine postnationale Weltordnung markieren. Und doch konnte man hierzulande – nach den Invektiven staatlicher Stellen und mächtiger Lobby-Verbände – letzthin den Eindruck gewinnen, es handele sich um einen Tummelplatz von Räubern, Terroristen und Triebtätern. Nicht nur die Netzgemeinde argwöhnt, dass es bei der rhetorischen Degradierung des Internets zum digitalen Bahnhofsviertel darum ging, den staatlichen Zugriff auf das System zu erleichtern.

Weiterlesen bei der FAZ

Ein solcher Artikel in der FAZ? Ungewöhnlich. Wir stehen mit unserer Demokratie manchen Staaten auf dieser Welt nichts nach. Man kann Dinge direkt angehen - oder im Verborgenen. Letzten Endes läuft es darauf hinaus, dass es Herrschende und Beherrschte gibt. Deutschland hat das perfektioniert. Zum Artikel bleibt nur zu sagen:

Sie bekommen es nicht zurück - nicht in 1000 Jahren...

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In eigener Sache: Moderationsrichtlinien

Ein Standardreflex bei Autoren gelöschter Kommentare ist der Vorwurf der Zensur oder der Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Dieser Vorwurf geht ins Leere. Zensieren kann nur der Staat, ein Blogger kann per definitionem nicht zensieren. Er hat das Hausrecht und kann nach eigenem Gutdünken entscheiden, wer bei ihm was sagen darf und wer nicht. [...] Die Pflege eines Blogs funktioniert nach der “Broken-Windows-Theorie”. Wenn die Atmosphäre gesittet und anspruchsvoll ist, benehmen sich auch unbequeme Zeitgenossen meist gesittet. Wenn allerdings die ersten Trolle im Blog ihre Duftmarken setzen, dauert es nicht lange, bis andere Trolle folgen. Dann ist es allerdings bereits zu spät, hier moderierend einzugreifen. Ist die Kommunikationsplattform erst einmal gekapert, wird man die Trolle nie wieder los – Heise und SPON können wohl ein Lied davon singen. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, moderiere ich “präemptiv”, um das Trollproblem bereits zu beseitigen, bevor es erst richtig beginnt.

Weiterlesen beim Spiegelfechter

Jens fasst perfekt zusammen, wie wir es seit Jahren auch auf F!XMBR handhaben...

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Was ist Web 2.0?

Wenn ich per Spaz meinen Status auf Identi.ca veröffentliche, per Twitter-Bridge die Nachricht ebenso auf Twitter landet, dann die Information per Selective Twitter Status auf Facebook ihren Weg findet, dann, ja dann könnte dies das sagenumwobene, nicht näher beschriebene, Web 2.0 sein. :D

Vielleicht aber auch, wenn mein Mutter schaut, ob ich etwas auf F!XMBR veröffentlicht habe, weil sie mich per Telefon nicht erreicht hat, weil der Akku seinen Geist aufgegeben hat und sie sich so keine Sorgen mehr macht. :D

Die Antwort könnte natürlich auch einfach 42 sein. :D

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Kultur oder eine neue Unkultur der Barcamps?

Heute morgen gegen 11:00 Uhr stieg ich voller Erwartungen und guten  Mutes die Treppen im Self-Hub in Berlin hoch, um zum SocialBarcamp zu  gelangen. Es war im dritten Stock und weiß Gott, es gab keinen  Fahrstuhl, oder doch, der wurde einmal aktiviert für einen Rollifahrer am Morgen. Laut Aussage des Empfangschefs sollte ich, da ich auf der Nachrückerliste, stand für die Party am Abend 10,- Euro bezahlen. Freundlich teilte ich Ihm mit das ich am Abend schon wieder in Hamburg eine Verabredung zum Essen hätte und das mich die Party null interessieren würde. Darauf kam die lapidare Antwort, das sei egal.

Weiterlesen bei One Day in my Life

Manche nennen es Abzocke..

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