Zensur: Bundesbeauftragter für Propaganda
Dieter Gosewinkel traute seinen Ohren nicht, als am 15. Oktober im Deutschen Historischen Museum in Berlin die Ausstellung Fremde? Bilder von den Anderen in Deutschland und Frankreich seit 1871 feierlich eröffnet wurde. Mit Hunderten von Exponaten reflektiert diese Schau die Entstehung und Wirkung von Fremdbildern in den beiden Nachbarländern. Sie vergleicht die jeweiligen Stereotype über »die Fremden« – von der Zigeunerkarikatur bis zur Roberto-Blanco-Platte – und untersucht ihre Bedeutung für den Prozess der nationalen Selbstfindung.
Es ist unfassbar, was in diesem Land mittlerweile los ist. Da werden zur Maueröffnung Jubelperser nach Berlin geschafft, die Öffnung des Brandenburger Tores wird damit gefeiert, dass es geschlossen wird. Und nun wird auch die Kunst zensiert, die ja auch immer Mahnungen an die Politik richtig.
Ich behaupte: Viele Politiker, die in verantwortlicher Position stehen, stehen mit einem Fuß neben unserer Demokratie. Aber wahrscheinlich sehe ich das alles zu schwarz. In Deutschland gibt es keinen Rassismus, wie es auch keine Zensur gibt...